JBBL – Mit einem Sieg in die Pause

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Bildquelle: bba

Mit gemischten Gefühlen bestritt man den letzten Spieltag vor dem angesetzten Lockdown. Eigentlich sollte dieses Wochenende ein Doppel-Spieltag stattfinden, allerdings musste der Gegner vom Sonntag, die Tornados Franken, ihr Spiel absagen, da die Hallen bereits dieses Wochenende gesperrt wurden. 

Nach einem regen Austausch zwischen dem Nürnberger BC, den Eltern und den Spielern war schnell klar, dass alle das „letzte“ Spiel am Samstag in Stadtbergen stattfinden sollte. Nach der katastrophalen Reboundbilanz des letzten Spiels in München, wollte man in der Woche vermehrt in diesem Bereich arbeiten, allerdings standen die ganze Woche nur 6 Spieler zur Verfügung, da man auf 11 (!) Spieler verzichten musste, die verletzt oder in Quarantäne waren. So war es bis Freitagnachmittag ein Zitterspiel, ob das Spiel stattfinden würde und wer mit einem negativen Test noch in das Spielgeschehen eingreifen durfte. Tatsächlich konnten sich bis Freitagmittag vier weitere Spieler einsatzfähig melden und das Spiel konnte beginnen!

Von Beginn an präsentierte sich der Augsburger Nachwuchs pomadig. Man konnte nicht wirklich Druck auf die Nürnberger Aufbauspieler ausüben und in der Verteidigung agierte man selten als Kollektiv. So entstanden viele Lücken, die der Gast erfolgreich nutzen konnte. Folgerichtig ging man mit einem 9-Punkte Rückstand in die Halbzeitpause. Die Ansprache des Trainerteams entfachte Emotionen bei den Spielern und hochmotiviert kehrte die Heimmannschaft auf das Spielfeld zurück. Man zeigte ein anderes Gesicht, agierte als ein Organismus in der Defence und ließ den Spielern des NBC keine Gelegenheit für einen einfachen Korb. Sollte doch mal ein Durchbruch gelingen, sorgte Verteidigungsminister Dominik Heinrich mit einer sogenannten „Rejection“ (Block) wieder für klare Verhältnisse. Daraus resultierten einfache Schnellangriffe, von denen man viele erfolgreich abschließen konnte. Die zweite Halbzeit gewann die bba mit 39:21 und sorgte für einen Endstand von 70:61.

„Ich werde nicht oft laut in der Kabine, aber heute musste man die Jungs definitiv aufwecken. Was sie dann gezeigt haben, hat mich wirklich stolz gemacht – auch wenn wir das Ding nicht gewonnen hätten“, so Mentaltrainer Wayne Pittman. Nun geht die Mannschaft in eine 4-wöchige Zwangspause, wie es dann weitergeht, steht momentan noch nicht fest und wird sicherlich von den weiteren Entscheidungen der Regierung abhängen. „Als der Lockdown sich ankündigte haben wir gehofft, dass die Jungs zumindest weiter Sport im Trainingsbetrieb machen dürfen. Körperliche Bewegung ist im Medienzeitalter so wichtig für die Jugendlichen, egal in welcher Leistungsklasse sie auftreten. Aber wir tragen natürlich die getroffenen Maßnahmen mit und machen das Beste aus dieser Situation“, so Übungsleiter Stefan Goschenhofer.

Ein großer Dank gilt an alle unsere Unterstützer, Eltern, Organisatoren und die Sponsoren, die in diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten unser Projekt unterstützen – das ist nicht selbstverständlich! Bleibt gesund und macht Sport!

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