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Kangaroos unterliegen in Düsseldorf in der Schlussminute

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat in der zweiten Basketball Bundesliga PRO A auch beim Erstligaabsteiger Gloria GIANTS Düsseldorf verloren. Allerdings bot man am Sonntagabend den Rheinländern einen großen Kampf und hatte 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff beim Spielstand von 67:70 selbst noch die Chance auf den Sieg. Die Routine der Düsseldorfer setzte sich aber dann doch durch, das Endergebnis lautete 74:67 für die Gastgeber.

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat in der zweiten Basketball Bundesliga PRO A auch beim Erstligaabsteiger Gloria GIANTS Düsseldorf verloren. Allerdings bot man am Sonntagabend den Rheinländern einen großen Kampf und hatte 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff beim Spielstand von 67:70 selbst noch die Chance auf den Sieg. Die Routine der Düsseldorfer setzte sich aber dann doch durch, das Endergebnis lautete 74:67 für die Gastgeber.

Gleich in der Startphase der Partie überraschten die Kangaroos vor über 1700 Zuschauern den Ligafavoriten und gingen bis zur fünften Minute durch Körbe von Skyler Bowlin, Logan Stutz und Andreas Kronhardt mit 8:4 in Führung. Nach einer Auszeit durch Düsseldorfs Coach Murat Didin drehte sich dann aber zunächst das Blatt, denn die Leitershofer konnten nun im ersten Viertel keinen einzigen Korb mehr erzielen, erlebten wieder einmal die fast schon obligatorische Schwächephase, der Gegner ging mit 18:8 in Front. Und auch im zweiten Viertel wurden die Innenspieler der BG gut zugestellt, es ergaben sich somit kaum gute Abschlusschancen direkt unter dem Korb. Und da auch die Treffsicherheit von außen bei den Kangaroos wenig überragend war, zog Düsseldorf bis zur Halbzeit sogar auf 38:21 davon. Von solchen Zwischenständen lassen sich die Leitershofer aber in dieser Saison ja bekanntermaßen nicht beeindrucken, schon öfters hatte man bereits deutlichste Rückstande wieder wettgemacht. So auch an diesem Abend in der Castello Halle, plötzlich traf das Team von Trainer Stefan Goschenhofer nun auch die Distanzwürfe. Logan Stutz verkürzte in der 24. Minute per Dreier zum 29:41, dies war spätestens das Signal für eine furiose Aufholjagd. Die Heimischen waren nun sichtlich überrascht von der Stadtberger Kampfkraft, retteten aber zunächst den 12-Punkte Vorsprung, wenn auch etwas mühevoll, in das Schlussviertel. Mit einer 9:0 Serie verkürzten die TOPSTAR Kangaroos bis zur 37. Minute schließlich auf 60:64, eher Düsseldorfs überragender Spieler Aubrey Reese einen weiteren Dreier traf. Die Schlussphase hieß nun vermehrt nicht mehr Düsseldorf sondern Aubrey Reese gegen Leitershofen. Der 33-jährige Amerikaner konterte die Dreier von Johnny Genck zum 64:69 und Corey Hassan zum 67:70 mit weiteren Körben und Aktionen und erzielte beim entscheidenden Leitershofer Angriff zum möglichen Ausgleich dann auch noch einen Ballgewinn.

Die Leitershofer mussten somit erneut mit leeren Händen die weite Heimreise antreten. Die Leistung gibt aber durchaus Hoffnung für das nächste Spiel gegen eines der Liga-Topteams, denn am Samstagabend gastieren dann die VfL Kirchheim Knights in der Sporthalle (20 Uhr). Dann gibt es im Süd-Duell ein Wiedersehen mit dem Ex-Leitershofer Devin Uskoski.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (7/2 Dreier), Hassan (20/4 Dreier), Förster, Chalusiak (2), Bowlin (5(1 Dreier), Stutz (18/1 Dreier), Zenk, Gervé, Veney (3), Richardson (7), Kronhardt (5).

Die zweite Mannschaft der Kangaroos musste in der 2. Regionalliga Süd ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Bei der Bundesligareserve des FC Bayern München unterlag man in einer von der Defensive geprägten Partie knapp mit 56:60. Von Beginn an lief man den kleinen Bayern einem Rückstand hinterher. Somit sind mit München, Landsberg und der zweiten BG-Garnitur drei Teams punktgleich an der Tabellenspitze. Beste Voraussetzungen für das nächste Heimspiel am Samstag gegen den Lokalrivalen Landsberg, das als Vorspiel zur PRO A in der Sporthalle ausgetragen wird (Sprungball 17.15 Uhr).

BG Leitershofen/Stadtbergen II: Behnisch (2), Braun, Christl (5/1 Dreier), Golla (4), Hamberger (4), Haug (2), Klein (3), Montag (20), Plewa, Suslowicz (5), Woelki (11).

Stimmen zum Spiel

BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Wir haben das Spiel heute in der ersten Halbzeit verloren. Düsseldorf hat da die Räume unter den Körben geschickt zugestellt und wir haben von außen zu wenig getroffen. Danach sind wir super zurückgekehrt und hatten den Riesen fast am Fallen. Dann aber kam Aubrey Reese und man hat glaube ich gesehen, warum dieser Spieler schon jahrelang bei Erstligateams gespielt hat. Trotzdem Kompliment an mein Team, wir haben nie aufgegeben.“

Murat Didin, Cheftrainer Düsseldorf Giants: „Es ist natürlich schön, dass wir heute einen Sieg feiern konnten. Aber mit dem Spiel kann ich nicht ganz zufrieden sein. Leitershofen hat in vielen Spielen erst in der Schlussphase verloren und immer sehr hart gekämpft. Das hat das Team auch heute gezeigt. Wir haben wiederum keine gute Defense gespielt. Gerade unsere jungen deutschen Spieler müssen in dieser Hinsicht noch einiges lernen. Gut, dass wir einen Aubrey haben. Er ist halt ein sehr erfahrener Spieler und hat am Ende den Unterschied ausgemacht“

BG-Forward Dominik Veney: „Mit ein wenig Glück wäre hier mehr möglich gewesen, aber in den entscheidenden Phasen haben die Gegner momentan noch etwas mehr individuelle Klasse. Das wollen wir künftig mit noch mehr Leidenschaft ausgleichen, vielleicht schon am Samstag gegen Kirchheim. Ich hoffe, Devin ist  - auch wenn er sicherlich sehr freundlich empfangen werden wird - dann an alter Wirkungsstätte etwas nervös. Das könnte uns helfen, denn er ist ja auch bei seinem neuen Verein einer der absoluten Topspieler. Auf jeden Fall freuen sich alle riesig auf dieses Match.“

BG-Abteilungsleiter Hans Kiesling: „Ich ziehe den Hut vor unserem Team. Man muss ja einmal die Unterschiede zwischen unserem Etat und dem der Giants sehen und trotzdem hätten wir fast die Sensation geschafft. Mich beeindruckt, wie Mannschaft und Trainer zuletzt noch einmal ihr Engagement hochgefahren haben, zusätzliche Videoanalysen der Gegner machen und jede freie Minute, die eine unsere Hallen bieten, Zusatztrainings absolvieren – und dies neben Beruf, Studium oder Schule.“

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11 Erdgas Ehinge 24 12/16
12 Nürnberger B 22 11/17
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