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Leitershofen auch in Chemnitz unterlegen

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat ihr zweites Auswärtsspiel binnen einer Woche in der 2. Bundesliga PRO A ebenfalls verloren, am Ende unterlag man beim letztjährigen Tabellendritten BV Chemnitz 99 mit 71:90 (36:51) und wartet somit nach drei Saisonspielen weiterhin auf die ersten Pluspunkte in der neuen Liga. Auf der Habenseite konnten die TOPSTAR-Kangaroos zwar erneut eine Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche verbuchen, gleichwohl, für diese enorm starke und ausgeglichen besetzte Liga reichtet dies sicherlich noch immer nicht aus. Da aber auch die BG Karlsruhe erneut ihr Spiel gegen Jena verlor, halten sich die Stadtberger aber dank der besseren Korbdifferenz weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz. Es sind die kleinen Dinge, die den Stadtbergern momentan Hoffnung machen.
Leitershofen auch in Chemnitz unterlegen

Skyler Bowlin war mit 6 Steals der beste Spieler bei den Kangaroos

Die BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen hat ihr zweites Auswärtsspiel binnen einer Woche in der 2. Bundesliga PRO A ebenfalls verloren, am Ende unterlag man beim letztjährigen Tabellendritten BV Chemnitz 99 mit 71:90 (36:51) und wartet somit nach drei Saisonspielen weiterhin auf die ersten Pluspunkte in der neuen Liga. Auf der Habenseite konnten die TOPSTAR-Kangaroos zwar erneut eine Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche verbuchen, gleichwohl, für diese enorm starke und ausgeglichen besetzte Liga reichtet dies sicherlich noch immer nicht aus. Da aber auch die BG Karlsruhe erneut ihr Spiel gegen Jena verlor, halten sich die Stadtberger aber dank der besseren Korbdifferenz weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz. Es sind die kleinen Dinge, die den Stadtbergern momentan Hoffnung machen.

Die BG, die auf die verletzten Spieler Christoph Kemmer und Simon Gervé verzichten musste, erwischte in Sachsen einen durchaus gelungen Start. Inspiriert von der großen Masse an Fans in der Hartmannhalle (1735 Zuschauer waren die bisher größte Kulisse, vor der ein Leitershofer Basketballmannschaft in der Vereinsgeschichte jemals gespielt hatte) schien sich die Mannschaft die Worte von Trainer Stefan Goschenhofer zu Herzen genommen haben, im Angriff endlich einmal die Systeme bis zum Ende durchzuspielen. Angeführt vom gut aufgelegten Aufbauspieler Skyler Bowlin ging man nach vier Spielminuten mit 10:6 in Führung und hielt auch in den Folgeminuten gut mit. Eine erste Schwächephase in den letzten drei Minuten des ersten Viertels führte jedoch dazu, dass der Rückstand von 14:16 auf 14:27 anwuchs. Das Team um Kapitän Felix Förster hielt zwar weiter dagegen, eine Ergebnisverbesserung gelang aber nicht. Der dreizehn Punkte Rückstand nach dem ersten Viertel hatte in der 28. Minute noch immer Bestand (54:67). Erneut vermasselte man dann auch das Finale im dritten Abschnitt und die „Niners“ zogen vorentscheidend mit einem weiteren 11:0 Run auf 78:54 davon. Es sprach für die junge Leitershofer Mannschaft, dass man im Schlussviertel sich nicht weiter abschlachten ließ und zumindest noch eine Ergebnisverbesserung erzielte. Unübersehbar waren aber erneut die Schwächen im Rebound, während die Südwestsachsen 38 Abpraller vom Korb einsammelten gelangen den Kangaroos nur deren 22. Der BG fehlt einfach ein weiterer großgewachsener und reboundstarker Innenspieler, das war einmal mehr für jeden Betrachter in der Halle kaum zu übersehen.

Am kommenden Samstag steht nun das einzige Heimspiel der TOPSTAR-Kangaroos im Monat Oktober auf dem Programm. Um 20 Uhr gastiert dann der ehemalige deutsche Abonnementmeister USC Heidelberg in der Augsburger Sporthalle. Dann wollen die Leitershofer den Zuschauern erstmals in der PRO A eine knappe Partie bieten.

BG TOPSTAR Leitershofen:/Stadtbergen: Genck (5/1 Dreier), Hassan (9/1 Dreier), Förster (4), Chalusiak (3/1 Dreier), Bowlin (14/2 Dreier), Stutz (16), Zenk (6/2 Dreier), Veney (6), Kronhardt (8)

Besser läuft es hingegen für den Unterbau der Kangaroos. Die zweite Mannschaft, gerade in die 2. Regionalliga Süd aufgestiegen, fegte den TSV Milbertshofen mit 97:50 aus der Osterfeldhalle und steht bereits auch in der neuen Liga schon wieder auf dem Platz an der Sonne. Die Münchner hatten dabei nicht den Hauch einer Chance, schon im ersten Viertel war das Spiel nach vielen gelungenen Spielzügen vorentschieden. Beste Scorer waren die Doppelllizenzler der ersten Mannschaft, Dennis Behnisch und Sebastian Woelki. Und auch die neuformierte dritte Mannschaft in der Bezirksliga gewann ihren Saisonauftakt, das Lokalderby gegen den TSV Gersthofen wurde klar mit 79:52 gewonnen.

BG Leitershofen/Stadtbergen II: Behnisch (19/3 Dreier), Christl (12/2 Dreier), Erhart (7/1 Dreier), Golla (6), Haug (14), Klein (5), Montag (9), Plewa (6), Suslowicz (2), Woelki (17)

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „In der ersten Halbzeit hat Chemnitz unserer Defensive die Grenzen aufgezeigt, als man durch einfache Blöcke sich immer wieder den Weg zum Korb freigemacht hat. Das darf uns eigentlich nicht passieren, und nach dem Seitenwechsel haben wir das auch glücklicherweise abstellen können. Kämpferisch und vom Engagement kann man dem Team nichts vorwerfen, das hat gepasst. Es war ein weiterer Schritt nach vorne, jetzt hoffen wir, dass trotz der drei Niederlagen zum Saisonauftakt am Samstag gegen Heidelberg wieder viele Zuschauer uns anfeuern.“

Co-Trainer Konstantin Liehr: „Wie schon in Ehingen haben wir zwei Phasen im Spiel, die jeweils dem Gegner einen 11:0 Zwischenscore ermöglicht haben. Das waren insgesamt nur fünf, sechs Minuten, aber es hat gereicht. Im Angriff waren wir verbessert, mit sieben Dreiern hatten wir auch erstmals eine vernünftige Quote von außen. Die Reboundschwäche war hingegen offensichtlich, wir sind körperlich einfach zu unterlegen, auch wenn die Maßnahmen, Dominik Veney auf der Position drei spielen zu lassen, sicher eine gute Option ist. Aber das müssen wir erst noch besser einspielen“.

BG-Aufbauspieler Jonathan Genck: „Nach meiner Verletzung aus dem Trainingslager läuft es bei mir zwar noch nicht rund, aber langsam kommt die körperliche Fitness wieder. Trotz der drei Niederlagen, mit denen wir ja fast rechnen mussten, ist die Mannschaft weiterhin mehr als intakt und heiß darauf, den Fans nächste Woche ein heißes Heimspiel zu liefern und den etwas unglücklichen Auftritt gegen Crailsheim im ersten Heimspiel wieder auszumerzen“.

BG-Abteilungsleiter Andres Santiago: „Sechzehn Rebounds weniger sprechen eine deutliche Sprache, denn daraus resultiert dann am Ende auch fast die doppelte Anzahl an Fouls und dementsprechend Freiwürfe gegen uns. Das hat aber nichts mit den einwandfrei pfeifenden Schiedsrichtern zu tun, sondern entsteht einfach situationsbedingt. Wir müssen nun prüfen, ob wir dieses Dilemma der mangelnden Größe, für das die Mannschaft ja nichts kann, zeitnah lösen können“.

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Tabelle PRO-A
1 Mitteldeutsch 46 23/5
2 VfL Kirchheim 36 18/10
3 BV Chemnitz 9 36 18/10
4 Crailsheim Me 34 17/11
5 webmoebel Bas 32 16/12
6 Gloria GIANTS 30 15/13
7 ETB Wohnbau B 28 14/14
8 Science City 28 14/14
9 BG Karlsruhe 28 14/14
10 USC Heidelber 26 13/15
11 Erdgas Ehinge 24 12/16
12 Nürnberger B 22 11/17
13 Cuxhaven BasC 20 10/18
14 Saar-Pfalz Br 16 8/20
15 BG TOPSTAR Le 14 7/21
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