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Gegen Paderborn im letzten Viertel eingebrochen

Auch die zweite Partie des Doppelspieltages der zweiten Bundesliga PRO A an diesem Wochenende brachte für die Basketballer der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen nichts Zählbares ein. Drei mehr als ordentliche Viertel, eine erneute Leistungssteigerung gegenüber den Matches zuvor, erstmals eine fast ausgeglichene erste Halbzeit, eine sehr gute takttische und kämpferische Einstellung – das alles sollte aber nicht genügen, das Spitzenteam von der Pader nahm die beiden Punkte mit einem 97:71 (37:31) Erfolg dann doch mit nach Ostwestfalen. Gleichwohl, darüber waren sich alle Beteiligten einig, die Niederlage der TOPSTAR Kangaroos war deutlich zu hoch ausgefallen und spielgelte den Spielverlauf nicht unbedingt wieder.
Gegen Paderborn im letzten Viertel eingebrochen

Dewayne war Topscorer

Auch die zweite Partie des Doppelspieltages der zweiten Bundesliga PRO A an diesem Wochenende brachte für die Basketballer der BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen nichts Zählbares ein. Drei mehr als ordentliche Viertel, eine erneute Leistungssteigerung gegenüber den Matches zuvor, erstmals eine fast ausgeglichene erste Halbzeit, eine sehr gute takttische und kämpferische Einstellung – das alles sollte aber nicht genügen, das Spitzenteam von der Pader nahm die beiden Punkte mit einem 97:71 (37:31) Erfolg dann doch mit nach Ostwestfalen. Gleichwohl, darüber waren sich alle Beteiligten einig, die Niederlage der TOPSTAR Kangaroos war deutlich zu hoch ausgefallen und spielgelte den Spielverlauf nicht unbedingt wieder.

Man sah an den Coaching-Handbewegungen von BG-Headcoach Stefan Goschenhofer während des gesamten Spieles, mit welchen Mitteln man es dem Gegner schwer machen wollte. Tempoverlangsamung hieß das Stichwort, um die berühmt berüchtigte Angriffsmaschine der webmoebel Baskets zu stoppen. Immer wieder gab Goschenhofer die Devise aus, die Angriffe sauber und lange auszuspielen, verzweifelte mitunter, wenn der Versuch des Korbabschlusses trotzdem bereits einmal nach wenigen Sekunden erfolgte. Aber insgesamt funktionierte diese Taktik in der ersten Halbzeit sehr gut, Paderborn führte zwar rasch mit 18:7, danach war es aber vor allem Neuzugang Dewayne Richardson, der mit acht Punkten in Folge bis Ende des ersten Viertels auf 15:20 verkürzen konnte. Im zweiten Viertel erlebten die 750 Zuschauer in der Augsburger Sporthalle die beste Phase der Heimischen, keinen einzigen erfolgreichen Dreipunktewurf gestattete man dem Gegner und beim Spielstand von 31:37 zur Halbzeit war die Partie durchaus noch offen. Dies blieb auch im dritten Viertel so, in der 29. Minute durfte man beim Spielstand von 50:57 noch immer auf eine Aufholjagd wie zwei Wochen zuvor gegen Essen träumen, mit 52:61 ging es dann wenig später ins Schlussviertel.

Vielleicht wollten die TOPSTAR Kangaroos aber nun zu schnell zu viel, auf jeden Fall spielte man ab dieser Phase die Angriffe eben nicht mehr besonders lange und oft auch ungenau aus, suchte zu schnell den Abschluss, traf nicht mehr so oft, da die Wurfpositionen schlechter wurden und wurde umgehend dafür bitter bestraft. Denn die Dreiermaschinerie der Paderborner lief jetzt heiß, zwischen der 31. und 34. Minute traf man vier Mal von jenseits der 6,75 Meter Linie, beim Spielstand von 59:74 war dann die Moral der Leitershofer endgültig gebrochen. Paderborn nutzte dies weiter eiskalt aus und legte gleich noch einmal drei Dreier nach, der BG gingen jetzt sichtbar die Kräfte aus, zwei Spiele binnen drei Tage und die lange Reise nach Cuxhaven und zurück forderten nun anscheinend ihren Tribut. Die Zuschauer verabschiedeten die Kangaroos trotzdem mit viel Applaus für eine engagierte Leistung, der Gegner war schlussament einfach besser gewesen und hatte vor allem im Angriff unglaublich pass- und treffsicher agiert.

In den nächsten zwei Partien warten nun weitere absolute Spitzenteams auf die Stadtberger. Kommenden Sonntag gastiert man bei Erstligaabsteiger Düsseldorf, ehe es dann am Samstag darauf zu Hause gegen die Kirchheim Knights mit dem Ex-Kangaroo Devin Uskoski geht.

BG TOPSTAR Leitershofen/Stadtbergen: Genck (11/3 Dreier), Förster, Hassan (14/2 Dreier), Bowlin (7), Chalusiak, Zenk (2), Gervé, Veney (2), Woelki, Richardson (18), Kronhardt, Stutz (17).

Statistik: Rebounds 31:34, Freiwurfquote 55% (Paderborn 75%), Trefferquote 46% (Paderborn 53%), Dreier 5/17 (Paderborn 14/25)

Beste Effizienzwerte Leitershofen: Stutz 21, Richardson 19, Genck 11, Hassan 10, Veney 10.

Die zweite Mannschaft sorgt in der 2. Regionalliga-Süd weiter für Furore. Im sechsten Spiel gab es den sechsten Sieg, München Basket wurde klar mit 94:64 bezwungen. Nun wird es aber ernst für die Mannschaft von Trainer Robert Rieblinger, denn am kommenden Samstag gastiert man zum Spitzenspiel beim Tabellendritten Bayern München II, ehe dann mit Landsberg der Tabellenzweite anreist. Diese Partie findet am 26.11. übrigens als Vorspiel der Ersten in der Augsburger Sporthalle statt.

BG Leitershofen/Stadtbergen II: Behnisch (16/3 Dreier), Christl (19/2 Dreier), Erhart (14/1 Dreier), Hamberger (2), Haug (8), Klein (3), Montag (22), Woelki (10).

Stimmen zum Spiel:

BG-Headcoach Stefan Goschenhofer: „Meine Mannschaft wurde heute leider für drei sehr gute Viertel und eine engagierte Leistung nicht belohnt und hat viel zu hoch verloren. Es war aber schon beeindruckend, wie bei Paderborn der Ball gelaufen ist und wie treffsicher die dann agiert haben. Aus meiner Sicht waren die Baskets das bisher beste Team, das sich in der Sporthalle vorgestellt hat, und dies will etwas heißen, da ja gerade Crailsheim und Heidelberg hier ja auch schon stark aufgetrumpft haben“

Co-Trainer Patrick Pischulti: „Gegen eine etwas schwächere Mannschaft wäre heute mit unserer gezeigten Leistung sogar der zweite Saisonsieg möglich gewesen. Man sieht aber, dass wir uns von Woche zu Woche steigern, gerade die Verteidigung stand drei Viertel sehr gut. Schade, dass wir dann im Schlussviertel erneut auf über 90 Gegenpunkte hochgefahren sind, das wäre nicht nötig gewesen“

BG-Kapitän Felix Förster: „So schnell geht es in der PRO A, da haben wir Ende des dritten Viertels die Chance auf 4 oder 5 Punkte Rückstand zu verkürzen und dann kommt halt die individuelle Klasse des Gegners zum Vorschein. Wir werden aber weiter am Thema Konstanz arbeiten und fahren nächsten Sonntag trotzdem frohen Mutes nach Düsseldorf“

BG-Abteilungsleiter Hans Kiesling: „Ich glaube, die Zuschauer haben heute eine wirklich sehr gute Basketballpartie gesehen, die auch lange spannend war. Wir hatten deutlich mehr Zuschauer als in den letzten beiden Heimspielen, man sieht, dass das Publikum das große Engagement der Mannschaft durchaus honoriert. Am Ende hat dann sicher auch etwas die Kraft gefehlt, sich nochmals heran zu kämpfen, da lag uns die Cuxhaven-Reise etwas in den Knochen“.

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